Der Internet Explorer ist ein fabelhafter Browser von Microsoft, der insbesondere auf älteren Systemen sehr schnell läuft. Doch damit sind die "guten" Seiten des primitiven Browsers auch schon abgehandelt.
Der unscheinbare Browser, den etwa 85% der deutschen Surfer benutzen, ist ein höchstgefährliches Sicherheitsrisiko - wer damit surft, hat seinen Computer mit allem drum und dran, d.h. inklusive seiner persönlichen Daten, der Allgemeinheit freigegeben.
Wie das so vor sich geht, kann man auf den c't Demos erfahren.
Der Internet Explorer hat unerhört viele Schwachstellen, über die Angreifer einfach und automatisch kompletten Zugriff auf die Festplatte des Computers haben und mit den dort befindlichen Daten alles machen können, was sie wollen.
Was gibt es für Alternativen? Sehr viele, alle sind besser als das ungepflegte
Produkt Microsofts.
In dieser Anleitung will ich einen sehr schnellen Browser vorstellen, der immer
mehr Benutzer findet: Mozilla Firefox.
Was macht den Firefox so besonders? Ich fand eine Seite, die das ganze treffender auf den Punkt brachte als ich:
Die Installation von Firefox ist ganz einfach - einfach www.mozilla.org besuchen, downloaden, intstallieren, starten - fertig.
Für die, die es ein bisschen ausführlicher brauchen, ist die folgende Anleitung gewidmet.
Der Download vom Firefox ist ganz einfach: Man geht einfach auf www.mozilla.org und hält dort nach einer grünen Box ganz oben Ausschau - siehe Bild.
Nachdem man auf Free Download geklickt hat, wird sich ein kleines Fenster öffnen, wo man auswählen darf, ob man die Datei runterladen will oder gleich öffnen will. Die Entscheidung liegt ganz bei dir - lade die Datei doch einfach auf das Desktop runter.
Die Installation startet man nach erfolgtem Download einfach mit Doppelklick auf die ausführbare Installationsdatei.
Nachdem du doppelt auf die Datei geklickt hast, wird die Installationsdatei extrahiert (sie war vorher kleinergemacht, damit der Download schneller geht) und die Installation startet. Dann siehst du eine Anzeige wie in dem Bild unten. Der Inhalt ist eigentlich ziemlich egal, klicke einfach auf Weiter.
Natürlich musst du nicht alle laufenden Programme beenden - diese Seite hier kann z.b. gut und gerne da bleiben, wo sie ist.
Das klingt jetzt schon total abwägig, ist es aber nicht. Jede Software wird
unter bestimmten Bedingungen verteilt/verkauft, in denen z.B. abgemacht wird,
dass der Benutzer das Produkt nicht illegal kopieren darf, usw.
Bei den Lizensvereinbarungen des Firefox-Browsers ist das anders: Der Browser
ist freie Software, du kannst mit ihm machen was du willst :)
Du musst hier natürlich auswählen, dass du die Vereinbarungen akzeptierst, anschliessen klicke auf Weiter.
Jetzt gehts eigentlich erst los: Du kannst auswählen, wie du den Browser installieren willst. Im Grunde genommen gibt es zwei Möglichkeiten:
Ich würde vorschlagen, du nimmst hier einfach Standard - alles andere ist Unfug.
Jetzt wird nochmal gezeigt, wo und wie der Firefox installiert wird, dann kann die Installation mit einem Klick auf weiter gestartet werden.
Die dürfte eigentlich ganz schnell gehen.
So, das wars auch schon: Der Browser ist drauf. Jetzt kannst du noch sagen, ob du den Browser sofort starten willst (die zweite Auswahlmöglichkeit, und zwar, ob so eine komische Startseite geladen werden soll, ist vollkommen irrelevant), und dann gehts mit einem Klick auf Fertig stellen gleich weiter.
Im Firefox gibt es nette Möglichkeiten, die Lesezeichen zu verwalten
Jetzt dürftest du erst mal ein großes Fenster sehen, was dem Internet Explorer ganz ähnlich aussieht. Ja, das ist der Firefox ;-).
Die Buttons ganz oben dürften dir bekannt vor kommen - sie funktionenieren in allen Browsern analog. Es gibt im Firefox ein paar andere Namen für die gleichen Sachen wie im Internet Explorer, z.B. heissen die Favoriten im Firefox Lesezeichen, oder der Verlauf vom Internet Explorer ist im Firefox die Chronik.
Schnellsuche mit Google oben rechts.
Sehr nützlich ist z.B. auch dieses kleine Eingabefeld rechts neben der
Adresszeile. Hier steht ein G - das steht für Google. wie du sicherlich
erraten hast, kannst du hier direkt eine Googlesuche starten - wie praktisch!
Aber nicht nur Google kannst du hierüber ansprechen, sondern auch alle möglichen
anderen Suchmaschinen - klicke einfach mal auf das Icon. Die Suchanfrage startest
du natürlich, indem du dein Wort eingibst und auf Enter drückst.
Jetzt haben wir natürlich noch eines vergessen: Tabbing.
Mit entsprechend konfigurierter Symbolleiste (siehe weiter unten) kannst du mit einem Mausklicks neue Tabs öffnen. Welch unglaublichen Vorteile diese "Unterfenster" haben, wird einem erst nach einiger Benutzung auffallen: Man will gar nicht mehr ohne surfen.
Im Grunde genommen bist du mit der Firefox-Installation jetzt schon lange fertig, aber vielleicht möchtest du ja, dass er noch ein bisschen mehr Einsteigerfreundlich ist oder mehr wie der Internet Explorer aussieht.
Bei dem Firefox ist das natürlich kein Problem. Klicke erst einmal mit der rechten Maustaste irgendwo daoben in die Buttons rein. Es kommt ein Menü, wo von zwei Leisten die Rede ist - das sind die Navigations-Symbolleiste (die obere) und die Lesezeichen-Symbolleiste (die untere). Vielleicht willst du die untere wegbekommen? Dann klicke einfach auf den Eintrag und das Häckchen verschwindet - genauso wie die Leiste (siehe folgendes Bild).
In dem Menü gibt es auch noch einen dritten Eintrag, abgetrennt durch eine Linie, anpassen. Wenn du hier klickst, kannst du alle Icons zwischen den Leisten hin und herschieben, wie du willst - und noch weitere hinzufügen.
Nehmen wir einmal an, du möchtest den Firefox aussehen lassen wie den Internet Explorer - dann brauchen wir eine dritte Leiste, die wir auch ganz einfach machen können:
Du kannst der neuen Leiste erst einmal einen Namen geben.
Mit einem Klick auf Neue Symbolleiste kannst du eine neue Symbolleiste machen, und das Resultat sieht dann so aus:
Eine neue, leere Leiste. Nun kannst du z.b. die Adressleiste in diese Leiste reinziehen - einfach Draufklicken, Maustaste halten, hinziehen - so wie du Dateien von dem einen Ordner in den anderen ziehst.
Mit einem anderen Theme kann der Firefox dann ganz schnell so aussehen: